28.05.2021

Reutlingen: Weiterer Zeugenaufruf zur Geldautomatensprengung in Balingen

Landkreise Reutlingen, Esslingen, Tübingen und Zollernalbkreis: Warnung vor Anlagebetrügern Die Polizei warnt vor Betrügern, die durch gefälschte Angebote für Geldanlagen im Internet ihren Opfern das Geld aus der Tasche ziehen.

Landkreise Reutlingen, Esslingen, Tübingen und Zollernalbkreis: Warnung vor Anlagebetrügern Die Polizei warnt vor Betrügern, die durch gefälschte Angebote für Geldanlagen im Internet ihren Opfern das Geld aus der Tasche ziehen.

Landkreise Reutlingen, Esslingen, Tübingen und Zollernalbkreis: Warnung vor Anlagebetrügern Die Polizei warnt vor Betrügern, die durch gefälschte Angebote für Geldanlagen im Internet ihren Opfern das Geld aus der Tasche ziehen.

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Reutlingen – Aus dem gesamten Zuständigkeitsbereich registriert das Polizeipräsidium Reutlingen immer wieder Anzeigen zu Fällen des Geldanlagebetrugs. Wie bereits vereinzelt berichtet, waren die jeweiligen Opfer auf der Suche nach Geldanlagemöglichkeiten auf professionell wirkende und scheinbar von Prominenten beworbene Internetseiten gestoßen oder hatten E-Mails oder Anrufe mit entsprechender Werbung erhalten und anschließend Geld investiert. Erst als die Anleger schließlich die Auszahlung ihres Kapitals und der versprochenen Gewinne verlangten und sich dies immer wieder verzögerte, bemerkten die Opfer den Betrug und erstatteten Anzeige. So wurde zum Beispiel ein Anleger aus dem Landkreis Esslingen seit Mitte 2020 um insgesamt über 250.000 Euro betrogen, bevor er nun vor Kurzem Anzeige erstattete.

Die Masche der Kriminellen beginnt damit, dass angebliche Anlageberater scheinbar lukrative Anlageangebote unterbreiten und schnelle Gewinne z.B. mit finanziellen Differenzkontrakten (Contracts for Difference) oder binären Optionen auf Aktien, Währungen, Kryptowährungen oder Rohstoffe versprechen. Oder es werden – wie im aktuellen Fall – Gewinne durch den Tausch von Aktienpaketen in Aussicht gestellt. Nach einer ersten Investition gaukeln die kriminellen Betreiber der Seiten ihren Opfern Gewinne vor und bringen sie so zu weiteren Einlagen. Tatsächlich werden die eingezahlten Gelder nie angelegt. Das Angebot, die Internetseite und das für das Opfer vermeintlich angelegte Kundenkonto sind nur ein Fake. Dazu verwenden die Täter oft missbräuchlich leicht abgewandelte Namen von anderen, tatsächlich existenten Firmen.

Oft ziehen sich die Betrügereien über Monate hin, bis der Anleger schließlich die Auszahlung seines Guthabens verlangt. Dann fordern die Kriminellen oft noch eine vermeintliche Gebühr oder drohen mit dem Verlust der ohnehin bereits verlorenen Gelder, der nur durch eine neue Investition abgewendet werden könne. Anschließend brechen sie den Kontakt ab, die Internetseiten sind nicht mehr erreichbar und die Opfer verlieren hohe Geldbeträge.

Die Kriminalpolizei rät:

  • Holen Sie vor einer Geldanlage, insbesondere, wenn sie online
    erfolgt, unbedingt Informationen ein und ziehen Sie im Zweifel
    einen Fachmann zu Rate. – Durch eine Recherche mit dem Namen des fraglichen Anbieters im
    Internet und einer Ergänzung der Stichworte „Betrug“ oder
    „Erfahrung“ können erste hilfreiche Hinweise zu dessen
    Seriosität gewonnen werden.

Generell wird potenziellen Geldanlegern geraten:

– Vertrauen Sie Ihr Geld ausschließlich seriösen Anbietern an.
Lassen Sie sich aussagekräftige Referenzen zeigen. – Nehmen Sie sich Zeit. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen
und zum Vertragsabschluss drängen. – Lesen Sie die AGBs des Anbieters genau durch und fragen Sie bei
Unklarheiten gezielt nach. – Holen Sie Vergleichsangebote anderer Anbieter ein. – Lassen Sie sich nicht von hohen Gewinnversprechen blenden. Der
Aussicht auf einen hohen Gewinn (Rendite) steht immer ein hohes
Risiko, bis hin zum Totalverlust, gegenüber. – Lassen Sie sich auch von Produkt-Zertifizierungen nicht
vorschnell zu einer Anlage verleiten. Sie dienen vor allem der
Werbung und bieten weder Gewähr für die Seriosität des Anbieters
noch für risikolose Kapitalanlagen. – Achten Sie auf den Firmensitz. Unseriöse Anbieter von
Anlageprodukten wählen ihren Geschäftssitz gerne im Ausland, vor
allem in den bekannten Steueroasen in Übersee. – Weitere Tipps der Polizei finden Sie auf der Internetseite
https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/ und auf
der Homepage der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
unter https://www.bafin.de

Diese Meldung wurde automatisiert aus dem Presseportal importiert.

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