15.09.2022

Wahlwies: Mann mit WhatsApp-Masche betrogen

Erneut ist am Mittwoch eine Mann Opfer der betrügerischen „WhatsApp“-Masche geworden.

Erneut ist am Mittwoch eine Mann Opfer der betrügerischen „WhatsApp“-Masche geworden.

Erneut ist am Mittwoch eine Mann Opfer der betrügerischen „WhatsApp“-Masche geworden.

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Wahlwies – Im Laufe des Vormittags erhielt der 73-Jährige mehrere Nachrichten über WhatsApp von einer ihm unbekannten Nummer. Dabei gelingt es dem Absender dem Mann weiß zu machen, dass die unbekannte Nummer die neue Handynummer seiner Tochter sei. Aufgrund des neuen Handys habe sie zudem Probleme mit dem Online-banking, weshalb sie wichtige Rechnungen nicht überweisen könne. Im weiteren Verlauf brachte der Absender den 73-Jährigen dazu – in gutem Glauben seiner Tochter damit zu helfen – zwei Überweisungen in Höhe eines insgesamt mittleren vierstelligen Betrags auf eine in den Nachrichten genannte Bankverbindung, und damit direkt auf das Konto der Betrüger zu überweisen. Nachdem der 73-Jährige den Betrug erkannte, nahm er umgehend Kontakt zu seiner Bank auf. Ob die Überweisungen noch rechtzeitig gestoppt werden konnten, ist nicht bekannt.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei und macht nochmals auf die in der letzten Zeit vermehrt vorkommende Betrugsmasche, bei der „falsche“ WhatsApp Nachrichten verschickt werden, aufmerksam: das vermeintliche Opfer erhält eine WhatsApp Nachricht von einer unbekannten Nummer. Der Verfasser der Nachricht gibt sich als Sohn oder Tochter des Opfers aus und täuscht vor, dass das Handy verlorengegangen oder kaputt sei. Da aber wichtige Überweisungen getätigt werden müssen, und das über „das neue Handy“ nicht geht, wird das Opfer gebeten, die Überweisung zu tätigen. Durch falsche Kontodaten landet das Geld dann in den Händen der Betrüger. Die Polizei rät hier dringend, auf solche Nachrichten nicht zu reagieren und über die bekannte Nummer mit Sohn oder Tochter direkt Kontakt aufzunehmen. Sollten diese nicht sofort erreicht werden, sollte man sich nicht unter Druck setzen lassen und sich gegebenenfalls bei Bekannten oder der Polizei Rat holen, bevor man Überweisungen vornimmt.

Egal, ob sich der Anrufer als „Enkel“, „Falscher Polizeibeamter“, „Microsoftmitarbeiter“ oder in einer WhatsApp mit fremder Nummer als „Sohn“ oder „Tochter“ ausgibt und um eine Überweisung bittet, hinter jedem Anruf oder jeder Nachricht steckt der Versuch krimineller Banden, auf unlautere Art und Weise an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Im Rahmen der Präventionsarbeit der Polizei werden Informationen zum Schutz vor diversen Betrugsmaschen durch die Polizeiliche Kriminalprävention des Bundes und der Länder im Internet bereitgestellt und sind dort unter dem Link www.polizei-beratung.de abrufbar.

Diese Meldung wurde automatisiert aus dem Presseportal importiert.

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