Gegen 8 Uhr rief ein Mann bei einer Seniorin aus einer Gemeinde im südlichen Alb-Donau-Kreis an.

Gegen 8 Uhr rief ein Mann bei einer Seniorin aus einer Gemeinde im südlichen Alb-Donau-Kreis an.

Südlicher Alb-Donau-Kreis / Illertissen – Der angebliche Polizeibeamte erzählte der Angerufenen von einem Unfall. Dabei sei auch jemand ums Leben gekommen.
Um eine Gefängnisstrafe für ihre Tochter abzuwenden, müsse die Frau eine Kaution in fünfstelliger Höhe bezahlen, so der Unbekannte am Telefon. Ihr Mann hob das Geld bei der Bank ab. Der Anrufer lotste ihn zur Geldübergabe auf einen Parkplatz in Illertissen. Gegen 14.30 Uhr übergab der Senior einer ihm unbekannten Frau das Bargeld. Die Abholerin stieg dann in ein Fahrzeug ein und fuhr davon. Erst später bemerkte das Seniorenpaar, dass sie betrogen wurden.
Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf. Sie sucht nun die Frau, die das Geld entgegennahm. Diese soll zwischen 30 und 40 Jahre alt und ca. 165 cm groß sein. Laut Zeugen ist die Frau von kräftiger Statur und südländischer Erscheinung. Sie trug schwarze schulterlange Haare, die glatt waren. Die Abholerin war mit einer dunklen Jacke mit einem grauen Schal bekleidet. Vom dem Pkw liegen keine Hinweise vor.

Bitte beachten Sie:

Polizei und Staatsanwaltschaft bittet bitten am Telefon nicht um Geld!

Telefonbetrüger sind derzeit wieder sehr aktiv (wir berichteten), und das auch manchmal mit Erfolg. Jedes Opfer ist eines zu viel. Deshalb warnt die Polizei regelmäßig vor den Betrügern.

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pre> – Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
– Legen Sie den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
– Werden Sie immer misstrauisch bei Forderungen nach Geld oder
persönlichen Daten.
– Wählen Sie selbst die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit.
Benutzen Sie hierfür nicht die Rückruftaste.
– Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse.
– Die Betrüger suchen in Telefonverzeichnissen vor allem nach
Vornamen, die auf ältere Personen hindeuten. Wer das Risiko
solcher Anrufe verringern will, der kann sich aus den
öffentlichen Verzeichnissen streichen lassen oder veranlassen,
dass der Vorname nur abgekürzt genannt wird.
– Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie
vertrauen.
– Geben Sie bitte diese Tipps in Ihrem Familien- und Freundeskreis
weiter.
Weitere Informationen zur Betrugsmasche „Falscher Polizeibeamter“ finden Sie unter: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-im-namen-der-polizei/

++++2375307 (JS)

Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111

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