Die Polizei in Riedlingen nahm den Führerschein eines Mannes am Sonntag in Beschlag.

Die Polizei in Riedlingen nahm den Führerschein eines Mannes am Sonntag in Beschlag.

Riedlingen –

Gegen 21.30 Uhr fuhr ein 48-Jähriger mit seinem VW in der Ludwig-Walz-Straße und streifte mit seinem Spiegel wohl den Spiegel des geparkten Dacias einer 47-Jährigen. Dadurch entstand ein Sachschaden am Dacia. Der Geschädigten fiel der VW mit der markanten Farbe sofort auf. Sie sprach den Fahrer darauf an, der die Tat abstritt, so die ersten Erkenntnisse der Polizei. Ein aufmerksamer Zeuge und die Geschädigte berichteten dann der Polizei von dem Vorfall. An der Anschrift des VW-Fahrers traf die Polizei auf einen 48-Jährigen, auf den die Beschreibung des VW-Fahrers zutraf. Die Polizei belehrte ihn und hatte schnell den Verdacht, dass auch Alkohol im Spiel sein könnte. Ein Test bestätigte, dass der Mann deutlich zu viel getrunken hatte. Im Krankenhaus entnahm ihm ein Arzt Blut. Seinen Führerschein nahm die Polizei noch an Ort und Stelle in Beschlag. Auf den Fahrer kommen nun mehrere Anzeigen zu.

Die Polizei warnt: Wer betrunken fährt, bringt sich und andere in Gefahr. Denn Alkohol schränkt die Wahrnehmung ein, führt zu einer falschen Einschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen, verengt das Blickfeld, beeinträchtigt Reaktion und Koordination und er enthemmt. Diese Mischung ist gefährlich. Deshalb empfiehlt die Polizei, Alkoholgenuss und Fahren konsequent zu trennen. Damit alle sicher ankommen.

Im Jahr 2021 haben sich in 4.128 Fällen die Verursacher unerlaubt von der Unfallstelle entfernt. Wer einen Unfall verursacht, hat sich darum zu kümmern oder die Polizei zu verständigen. Sonst droht Geldstrafe oder Haftstrafe und der Führerscheinentzug. Wenn die Polizei zum Unfall kommt, ist meist nur ein geringes Bußgeld fällig.

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